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Kindergarten Rechtenbach

Unsere Einrichtung - Kinderkrippe

U3 mit dabei – unsere Raupengruppe

In unserer Krippengruppe betreuen wir bis zu 12 Mädchen und Jungen im Alter von 1-3 Jahren. Mehr behütet und umsorgt als die Kinder ab 3 Jahren, erobern die kleinen Raupen in Begleitung ihrer Bezugserzieherinnen Stück für Stück die gesamte Einrichtung. Durch gemeinsame Angebote, Feste, Gottesdienste und gegenseitige Besuche in den Gruppen unterstützen wir die Verselbstständigung unserer Jüngsten.


Eingewöhnung

 „Jeder Anfang ist schwer“ - um den Start für Ihr Kind so unkompliziert, wie möglich zu gestalten, ist es wichtig, dass wir uns miteinander abstimmen und alle wichtigen Informationen austauschen.
 
In der Regel verlässt das Kind hiermit zum ersten Mal für längere Zeit das Familiengefüge und baut neue eigene Bindungen außerhalb des engsten Familienkreises auf. Dafür brauchen die Kinder Zeit. Zeit, um Vertrauen zu der neuen Umgebung und den dazugehörigen Erwachsenen und Kindern aufbauen zu können.
Die Eingewöhnung im Elementarbereich dauert meist zwei bis drei Wochen.
Im Krippenbereich sollten Sie mit einer Dauer von ca. vier Wochen rechnen.

 Jede Eingewöhnung verläuft unterschiedlich und wird individuell auf das Verhalten des Kindes als auch des Elternteils abgestimmt.
Dazu findet zu Beginn ein Vorbereitungsgespräch mit der Leitung und der Bezugserzieherin Ihres Kindes statt.
In diesem Gespräch werden die Grundzüge der Eingewöhnung und die gegenseitigen Erwartungen besprochen.
Wir werden Sie durch die Räumlichkeiten unserer Einrichtung führen um Ihnen die Gelegenheit eines ersten Kennenlernens zu geben.
 
Die wichtigste Einstellung, welche Sie verinnerlichen und weitergeben sollten:
 
„Ich gebe DIR und MIR Zeit!“
 
Wir orientieren uns nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell, welches in die Grundphase, die Stabilisierungsphase und Schlussphase gegliedert ist.

 
1. Grundphase

 
Sie dauert drei Tage. Der Besuch in der Einrichtung sollte am ersten Tag nicht länger als eine Stunde sein und nur langsam ausgedehnt werden. In den ersten Tagen bleiben Sie mit Ihrem Kind im Gruppenraum, es soll eine erste Vertrautheit mit dem neuen Ort, den anderen Kindern und der Bezugserzieherin gewinnen.
 
Ihre Aufgabe ist es, der „sichere Hafen“ für Ihr Kind zu sein.
Das bedeutet, dass Sie sich gegenüber Ihrem Kind zwar passiv, aber aufmerksam verhalten. Drängen Sie Ihr Kind nicht, mit etwas zu spielen oder zu den anderen Kindern hinzugehen. Wenn Ihr Kind dazu bereit ist, wird es das von selbst tun. Lassen Sie Ihr Kind sein eigenes Tempo finden.
Am vierten Tag findet für Sie und Ihr Kind das erste Mal eine kurze Trennung statt. Wie vorher besprochen, verabschieden sie sich liebevoll von Ihrem Kind und gehen einen Moment vor die Türe. Je nachdem wie Ihr Kind reagiert, dauert die Trennungsphase zwischen zwei und dreißig Minuten.
Wichtig dabei ist, dass sie die Einrichtung nicht verlassen und für das pädagogische
Personal greifbar sind.
 
 
2. Stabilisierungsphase
 
Hat Ihr Kind die Trennung akzeptiert, werden Sie sich nun täglich von Ihrem Kind verabschieden und den Zeitraum der Abwesenheit immer länger ausdehnen. Wichtig ist, dass Sie sich immer von Ihrem Kind verabschieden und evtl. auch ein gemeinsames Abschiedsritual entwickeln. Nun ist es wichtig, dass Sie sich immer mehr zurücknehmen, sodass die Erzieherin auf die Signale Ihres Kindes reagieren kann und mit ihm in Interaktion tritt. So kann eine verlässliche Beziehung aufgebaut werden.
 
 
3. Schlussphase
 
Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn Ihr Kind das pädagogische Personal als sichere Basis akzeptiert hat und es sich bei Kummer auch nachhaltig trösten lässt. In den folgenden zwei Wochen ist es jedoch wichtig, dass Sie auch telefonisch gut erreichbar sind und Ihr Kind bei Bedarf abholen können.


 
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